leise by Fiffi

leise by Fiffi

Autor:Fiffi
Die sprache: deu
Format: azw3, mobi
veröffentlicht: 0101-01-01T00:00:00+00:00


KNACKARSCH

Silke zittert. Passt der Schlüssel nicht mehr? Drinnen läutet das Telefon. Einmal, zweimal, immer wieder.

„Komm, lass mich mal. Du zitterst ja wie Espenlaub.“

Sylvia schließt die Tür auf, Silke rennt zum Telefon.

„Hallo, Mutter, hast Du uns erschreckt.“

„Endlich! Ich habe es schon den ganzen Morgen versucht, du meldest dich ja nicht.“

„Muuuutter - - wir kommen doch gerade erst an, wie sollte ich mich denn melden?“

„Ich hab’ mir so viel Sorgen gemacht – wo doch die BILD voll steht von dem Mord auf Poel, und jetzt sucht die Polizei zwei Frauen aus Bayern, die sollen auf Rügen auch gewesen sein.“

„Mutter, Rügen ist groß und wir sind keine bayrischen Dirndel“, lacht Silke.

„Mach dir keine Gedanken, wir sind heile wieder in Ostfrieland angekommen. Wir können morgen weiterreden – wir müssen jetzt erstmal auspacken und was zu essen machen.“

„Kind, kommt doch rüber, ich mach euch was Leckeres.“

„Mutter, danke. Lieb von dir, aber wir haben Fisch mitgebracht, den müssen wir erst braten. Bis Morgen Mutter, und grüß Papa schön.“

Sie legte auf. Sylvia stand in der Küche.

„Wo hast du denn den Fisch?“

„Hab’ ich doch nur so gesagt.“

Silke umarnt ihre Freundin.

„ich habe jetzr keine Lust mehr auf Eltern. Ich möchte nur dich.“

„Hallo, hallo,“ räuspert sich Sylvia,

„ich habe aber Hunger. Was machen wir uns?“

„Schau mal in den Kühlschrank, da ist bestimmt noch was. Außerdem..“

Sie greift nach ihrer Jacke.

„.. ich hole schnell Brot und ein Flasche Wein vom Bäcker um die Ecke.“

Schon ist sie draußen. Sylvia findet eine Konservendose mit Lachsfilett und ein Glas mit Silberzwiebel. Als Silke zurück kommt, hat sie den Tisch in der Küche gedeckt. Eine Kerze flackert im leichten Durchzug.

„Ha, wieder zu Hause,“

stöhnt Silke und läßt sich auf einen Stuhl fallen. Schweigend verzehren sie ihr karges Mahl, schlürfen dabei ein Gläschen Wein.

„Komm Liebste“, wispert Sylvia,

„wir schlafen uns zunächst mal aus.“

Dabei stolpert sie ins Schlafzimmer und zieht die Decke über ihren Kopf.

„Puh, ist das hier warm und stickig, ich muss erst das Fenster weit auf werfen.“

Sie krabbelt wieder aus dem Bett und holt bei geöffnetem Fenster tief Luft. Silke legt sich angezogen auf die andere Seite und ist nach wenigen Sekunden eingeschlafen.

Wie lange sie geschlafen haben, wissen sie nicht. Sylvia betrachtet lange die Freundin, die einige Zeit gebraucht, um sich wieder in dieser Welt zurecht zu finden. Sie beugt sich über das schlaftrunkene Gesicht und benetzt mit ihrer Zunge die noch geschlossenen Augen. Sanft streichelt sie mit den Lippen Silkes Wangen.

„Du-u-u, du bist doch nicht schon wieder geil?“

lispelt Silke, die dabei ihre Arme um Sylvias Körper schwingt. Zaghaft sucht ihr Mund die Lippen der Freundin. Da ist kein Halten mehr. Ihre Körper winden sich ineinander, umeinander. Silkes T-Shirt saust noch auf einen Stuhl, die anderen Kleidungssrtücke landen vor dem Bett. Beide streifen so schnell sie können ihre Höschen ab und nackig, wie von der Natur geschaffen, fallen sie zurück auf das Bett.

Abgeschlafft legen sie sich nach der Attacke zurück. Eng aneinader geschmiegt ziehen sie die Decke über und nach ein paar Sekunden haben sie das irdische Dasein wieder verlassen.

Es ist schon dunkel geworden, als Silke mit zwei gefüllten Weingläsern am Fenster steht.



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