Tilman Janus by 12 spitze Lanzen

Tilman Janus by 12 spitze Lanzen

Autor:12 spitze Lanzen
Die sprache: deu
Format: epub
Tags: General Fiction
Herausgeber: Bruno Gmünder
veröffentlicht: 2012-10-25T00:00:00+00:00


Nach einer Schaltsekunde begriff ich. Der Engel war nur äußerlich! Innen drin steckte gut getarnt ein Profi! Ach, Bruno!

'Ursprünglich', sagte ich vorsichtig, um mir noch alle Möglichkeiten offen zu halten, 'wollte ich ein Auto kaufen.'

Er blies die Wangen auf und prustete die Luft aus.

'Ein Auto kaufen? Im Ernst?'

'Ist das so komisch in einer Autohandlung?'

'Kennen Sie mich nicht?', erkundigte er sich ungläubig. 'Haben Sie nie von mir gehört?'

'Nein!', sagte ich wahrheitsgemäß.

Er begann zu lachen, aber er lachte nicht fröhlich, sondern traurig. Seine dunkelblauen Augen schienen eher zu weinen.

'Das ist zum Schießen!', japste er. 'Da kommt einmal ein toller Mann und auch noch der bekannteste Schwule der Stadt zu mir, zu der bekanntesten männlichen Nutte von Weinheim – und dann will er nur ein Auto kaufen!'

'Also, für ein bisschen Spaß bin ich immer zu haben!', beeilte ich mich zu versichern.

'Ach, Spaß!' Er ballte die Fäuste wütend ums Lenkrad. 'Spaß gibt’s wenig! Nur heimlich kommen die zu mir, die alten Schweineböcke!', knurrte er. 'Rein, abgespritzt und raus, bloß schnell weg! Niemand darf’s wissen! Schönen Abend der Herr, der Herr hinten, der Herr vorne, was soll’s sein, darf ich Ihnen den Liegesitz zeigen, darf ich mir den Arsch für Sie aufreißen? Nein, ich sag’s Ihrer ach so vornehmen Gattin nicht, dass Sie mich wieder gevögelt haben, mit Ihrem alten Jammerlappen von Pissriemen, und dass ich auch noch Ihr stinkendes Geld genommen habe! Ach, Scheiße! Und dann kommen Sie und sitzen neben mir ... und wollen nichts!'

Ich fühlte eine aufrichtige Solidarität mit ihm. Wie oft hatten mich früher verheiratete Texaner durchgefickt, genauso heimlich und unehrlich wie seine Freier heute noch ihn. Bestimmt hätte ich auch Geld dafür genommen, wenn ich in meiner Naivität damals nur auf die Idee gekommen wäre.

'Ich heiße Jack und nicht Sie!', erklärte ich und lächelte.

Er sah halb zu mir hin und sagte rau: 'Alexander!'

'Wenn du Lust hast ... Aber wirklich nur dann! Geld ist kein Thema für uns!'

Alexander stöhnte auf und zog sofort seine Hosen aus. Eine hübsche, rosige, total steife Engelsflöte kam zum Vorschein, so zierlich, dass die Erektion unter der Hose gar nicht zu erkennen gewesen war. Kleine, knabenhafte Hodenkugeln lagen eng an der Wurzel wie Ostereier in einem blondlockigen Nest. Ich umfasste beides und stellte dabei fest, dass auch eine bescheidene Ausstattung geil sein kann, wenn der Mann dazu so schön geil ist. Er war schon total nass an der Eichel, wahrscheinlich war er steif, seitdem ich den Laden betreten hatte – ein schöner Gedanke!

Ich ließ meinen Finger weiter nach hinten wandern, zu seinem fülligen, weichen Hintern und in seine blond beflaumte, appetitliche Arschspalte. Er machte die Beine breit wie ein geiles Mädchen. Seine Rosette war so zart und hell wie eine taufrische, rosa Rosenknospe. Die Geheimnisse der vielen Schwänze, die da schon ihren Sabber hineingespieen hatten, behielt sie für sich. Als ich vorsichtig meinen Finger hineinschob, spürte ich, wie sein Schließmuskel mich gierig abtastete und aufsaugte. Ich konnte verstehen, dass er



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