Fighting to Forgive - Blake und Layla by J.B. Salsbury

Fighting to Forgive - Blake und Layla by J.B. Salsbury

Autor:J.B. Salsbury [Salsbury, J.B.]
Die sprache: deu
Format: epub
Tags: Contemporary
Herausgeber: AmazonCrossing
veröffentlicht: 2014-10-27T23:00:00+00:00


Layla

Dieses brünette Flittchen schwirrt schon eine halbe Stunde um Blake herum. Die Sonnenbrille ist toll, fällt gar nicht auf, dass ich die beiden schon die ganze Zeit beobachte. Aber sie hatte ihre Titten an meinem Mann … Freund … Typ … was auch immer. An meinem Blake. Also, da wurde es mir dann doch zu viel.

Aber das war es noch nicht einmal, was mich so auf die Palme gebracht hat. Ich kapiere ja schon, warum sie interessiert ist. Ich meine, ich habe mich ja selbst zurückhalten müssen, um ihm nicht hechelnd wie eine läufige Hündin nachzurennen, so wie er aussieht. Seine breiten Schultern, perfekt geformt, wie bei einer klassischen Skulptur. Seine muskulöse Brust, die in den deutlich ausgeprägten Sixpack übergeht, von dem ich aus Erfahrung weiß, dass er sowohl fest als auch sanft ist. Das perfekte V, das sich unter seinen schwarz-weißen Surfershorts bildet. Wie könnte eine Frau da widerstehen, mal nachzufühlen.

Aber es hat mich rasend gemacht, dass sie seine Tätowierung berührt hat. Ich habe Blake beim Training beobachtet, er zieht nie sein T-Shirt oder Muskelshirt aus. Selbst seine Werbefotos sind aus einem Winkel aufgenommen, auf dem man die Tätowierung nicht sehen kann. Bis heute wusste ich noch nicht einmal, dass er eine hat. Und diese kleine, aufgegeilte Schlampe darf sie berühren – und das vor meinen Augen?

Als sie sich neben ihn gestellt hat und seine Hand griff, hat er sie abgestreift, wie ich es erwartet habe. Aber gefallen hat es mir trotzdem nicht.

Selbst jetzt drückt sie sich noch an ihn.

Ich muss hier mal was klarstellen.

Ich ziehe die Schleife von meinem Bikinitop auf. Blake reißt sich die Sonnenbrille runter, grünes Feuer brennt mir aus seinen Augen entgegen. Die kleine Miss »Dicke Titten« drängt sich wieder an ihn. Er stößt sie nicht weg, scheint sie noch nicht einmal zu bemerken. Sein böser Blick ist komplett auf mich konzentriert. Ich streife die Träger runter und bewundere dabei seine kräftige Brust, die sich schneller und schneller hebt und senkt.

Er ist wütend. Ich spüre Schmetterlinge in meinem Bauch. Er legt seinen Kopf schief und sein Blick zeigt mir eindeutig, dass er bald mit seiner Geduld am Ende ist. Es ist gefährlich, jemand wie ihn so zu reizen. Es ist auch nicht wirklich sehr reif von mir, aber es ist auch so aufregend, dass ich einfach nicht aufhören kann.

Ich lasse meine Finger zu den kleinen weißen Stoffdreiecken gleiten, die zwischen meinen Brüsten und den Augen von zweihundert fremden Menschen stehen und lächle Blake herausfordernd an.

»Nein«, befiehlt er mir, mit einer Stimme, so tief, dass ich sie tief unten vibrieren spüre.

Lernt er es nie? Ich nehme keine Befehle entgegen.

Ich lasse mein Bikinitop fallen. Noch ehe ich die kühle Luft an meiner Haut spüren kann, drückt die Hitze seines Körpers bereits gegen mich. Seine Arme legen sich eng um meine Taille, er drängt mich gegen die nächste Wand.

Sein Gesicht gräbt sich tief an meinem Hals. »Scheiße, Maus, willst du mich umbringen?«

»Sie hat dich berührt«, fauche ich mit einer Wucht, die mich selbst überrascht.

Um uns herum drängen sich Menschen, wir stecken mitten in einer Menschenmenge und sind doch seltsam ungestört.



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