Coopers Sehnsucht by Lora Leigh

Coopers Sehnsucht by Lora Leigh

Autor:Lora Leigh
Die sprache: deu
Format: azw3, epub
Tags: Contemporary
ISBN: 9783802591426
Herausgeber: LYX
veröffentlicht: 2012-12-17T23:00:00+00:00


6

Drei Tage später …

Die Mutter aller vermasselten Dinge.

Cooper lief unruhig auf seinem Dachboden hin und her, starrte durch das kleine Fenster und sah – nichts. Verflucht noch mal, er sah rein gar nichts, und das machte ihn verdammt sauer.

Sair war ihm davongelaufen. Nachdem er sie gevögelt hatte, bis seine Knie weich gewesen waren und er gefürchtet hatte, als Pfütze auf dem Küchenboden zu enden, war sie regelrecht vor ihm geflohen.

Und was zum Teufel hatte er gemacht? Wie der Idiot, der er war, hatte er einfach nur in dieser verdammten Küche gestanden und zugesehen, wie sie ging, während sich der Zorn in ihm so schnell aufgebaut hatte wie die Lust zuvor.

Seit zwei verflixten Jahren lebte sie nun schon hier. Sie hatte ihm Hühnersuppe vorbeigebracht, während er seine Knieverletzung auskurierte. Hatte ihm verdammte Kekse gebacken. Hatte mit seinen Freunden geplaudert und wusste nun Dinge über ihn, die sie nicht wissen sollte. Und sie passte zu ihm wie die Faust aufs Auge.

Zur Hölle, noch nie hatte eine Frau so gut zu ihm gepasst wie Sair. Und noch niemals hatte eine Frau ihn innerlich so berührt wie sie. Er vermisste sie auch noch!

Wann hatte er das letzte Mal eine ganz bestimmte Frau vermisst? Er vermisste Frauen nicht. Er sorgte vielmehr dafür, dass keine überhaupt nahe genug an ihn herankam, dass er sie vermissen konnte. Also, warum zum Teufel fehlte ihm Sarah nun so sehr?

Wie auch immer, er hatte genug davon. Cooper schaute auf die Uhr: In ein paar Stunden musste er in der Bar sein. Er war fertig angezogen und bereit zum Aufbruch. Jetzt musste er nur noch dafür sorgen, dass Sarah ausgehfertig war.

Dachte denn irgendwer, er hätte die Gerüchte nicht gehört, über die Vollpfosten in der Stadt, die Sair anbaggerten? Sie ging jeden Tag in den Lebensmittelladen, das wusste jeder. Und nicht weniger als drei solcher Bastarde waren dabei aufgefallen, wie sie Sarah anmachten. Bisher hatte aber noch keiner erzählt, dass sie einem von ihnen dieses hübsche kleine Grübchen gezeigt hätte. In dem Fall wäre Cooper auch in Mordrausch verfallen. Dieses Grübchen gehörte ihm allein.

Und er war verdammt krank im Kopf.

Doch das hielt ihn nicht davon ab, hinunter ins Erdgeschoss zu marschieren, zur Haustür hinaus und hinüber zu Sarahs kleinem Haus zu stapfen.

Er hämmerte an die Eingangstür.

Als sie die Tür öffnete und ihn argwöhnisch ansah, verschränkte er die Arme vor der Brust.

„Was ist?“ Sie schien nicht gerade in gastfreundlicher Stimmung zu sein.

Verdammt schade aber auch.

Er drängte sich zwischen ihr und dem Türrahmen ins Haus, drehte sich um und schaute sie finster an.

Sie trug wieder eines dieser verfluchten hochgeschlossenen Kleider. Wie er diese Dinger hasste!

„Zieh dir was an!“, befahl er. „Wir gehen aus.“

„Ach, wirklich?“ Sie schloss die Tür, verschränkte die Arme vor der Brust und funkelte ihn ihrerseits an.

Und das ließ ihn schon wieder steif werden. Cooper hätte schwören können, dass der Kamerad in seiner Jeans noch nie da gewesene Dimensionen erreichte.

„Und wohin genau gehen wir?“

„Erst mal in den Lebensmittelladen“, erklärte er. „Und dann in die Bar.“ Grundgütiger, er war echt reif fürs Irrenhaus.

„Und wieso in den Lebensmittelladen?“, fragte sie mit schmalen Augen.



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