Benson, Anders by Abnehmen leicht gemacht

Benson, Anders by Abnehmen leicht gemacht

Autor:Abnehmen leicht gemacht
Format: epub
veröffentlicht: 2017-08-30T16:00:00+00:00


Die vergessenen Kleinigkeiten

Manches Kleinvieh ist beim Abnehmen Mist. Weil man es ständig isst, aber dauernd vergisst. Es geht jedem Dicken so: Nebenher streut man einen Hauch drauf, gießt einen Schluck rein, verfeinert mit einer Priese. Die Kalorien landen unbemerkt auf der Hüfte. Und dort findet scheinbar ein Familientreffen statt, so viele von denen haben sich versammelt.

Die ganzen Kleinigkeiten sind mitverantwortlich. Es ist so wenig, dass man die paar Kalorien beim Kochen und Essen nicht bewusst wahrnimmt. Wir wollen Veränderung durch gute Entscheidungen. Also: Pass auf und verzichte/tausche, ansonsten sind die vielen Kleinigkeiten nicht nur unberechenbar, sie vermiesen deine tägliche Bilanz. Blinde Kalorien sind genauso schlimm wie leere Kalorien.

Wenn man Gewicht verlieren will, kommt es auch auf die kleinen Dinge des Lebens an.

Wir müssen Kleinigkeiten, die ein Gericht, eine Mahlzeit oder einen Snack maximal marginal verbessern, streichen wie einen verputzten Neubau. Hier stellt sich nämlich schlicht die Frage: Warum soll man es sich unnötig schwer machen? Weglassen spart unnötige Kalorien.

Wir waren vorhin schon bei Getränken., in Sachen Kleinigkeiten gibt es ein nettes Beispiel, das unseren zuckerfeindlichen Faden weiterspinnt. Nehmen wir einfach mal den Kaffee. Mal ehrlich: Wenn du den Kaffeegeschmack mit Milch und Zucker, Sahne und Sirup übertünchen musst, dann schmeckt er dir schlicht und ergreifend nicht. Statt ihn dir schön zu saufen wie eine Barbekanntschaft, könntest du ihn auch einfach kurz und schmerzlos herunterkippen. Ex und Hopp! So wirst du kalorienarm wach.

Es ist doch einfach so, dass man sich an viele Kleinigkeiten lediglich gewöhnt hat. Sie machen das Leben nicht besser. Sie machen es zwar dicklicher, aber nicht schöner. Ohne solchen Kleinkram wäre es genauso gut/schlecht. Wenn wir auf solche Zutaten verzichten, haben wir das eine dämliche Kilo schneller unten. Deine Aufgabe ist: Bei allen Zutaten und Kleinigkeiten generell hinterfragen, ob das denn sein muss. Je mehr Kalorien ein Kleinvieh hat, desto energischer fällt die Fragestellung aus. MUSS DAS JETZT SEIN!!1!

Ähnlich lässt sich bei vielen Gerichten verfahren. Nicht jede Zutat ist Pflicht. Ein Rezept ist kein Vertrag. Biege es dir so zurecht, dass es schmeckt und zum Plan Abnehmen passt. Verzicht ist nicht immer negativ, oft will man die Sachen nicht wirklich. Unter Umständen ist es bloß ungewohnt, Sachen wie Paniermehl und Fett, Gemüsebrühe und Milch, Würzmittel und Butter wegzulassen. Viele Kleinigkeiten sind unnötig: die Handvoll Croutons auf den Salat, sooo viel Öl beim Braten, der Schuss Wein oder Sahne in der Soße. Braucht es das wirklich, damit es schmeckt? Ich will dir nicht die Butter vom Brot nehmen, aber muss es so viel sein? Oder das Ketchup, in dem du dein Essen ersäufst?! Dein Teller könnte ein Komparse in einem Splatterfilm sein, so rotgetränkt ist er.

Manchmal greift man zu Zutaten, die ohne Probleme ersetzt werden könnten. Statt blinden Kalorien könnte man keine Kalorien wählen. Beispielsweise Salz statt Sojasoße, hier haben wir weniger leere Kalorien und einen reinen Geschmacksträger. Auch eine Priese Salz kann frischen Wind in deine Gemüsepfanne bringen. Das Wokgericht schmeckt bestimmt auch typisch deutsch, äh asiatisch, ohne halben Liter Sojasoße.

Ich fand es hilfreich auf die vielen farbigen Dosen, Tüten, Flaschen und Gläser mit Geschmacksmanipulatoren zu verzichten.



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