In den Armen des Verfuehrers by Lisa Jackson

In den Armen des Verfuehrers by Lisa Jackson

Autor:Lisa Jackson
Die sprache: deu
Format: azw3, mobi, epub
Tags: Historical
veröffentlicht: 2014-04-28T22:00:00+00:00


16

»Geh nicht.«

Bryannas Worte schienen in dem dunklen Zimmer widerzuhallen und sogar in seinem verdammten Herzen nachzutönen. Obwohl sie jetzt schlief, hatte sie ihn während der Nacht gebeten, nicht zu gehen, und er hatte nachgegeben. Jetzt hätte Gavyn sich am liebsten einen Tritt versetzt, dass er so lange geblieben war und sie bis in die frühen Morgenstunden geliebt hatte, während das Feuer völlig herunterbrannte und der Regen, der immer stärker wurde, aufs Dach trommelte.

So sehr er sich auch wünschen mochte, bei ihr zu bleiben, so würde doch nur zu bald der Morgen anbrechen. Die Bewohner der Burg, Männer wie Frauen, würden bald aufstehen und an ihre Arbeit gehen, und Gavyn konnte es nicht wagen, entdeckt zu werden.

Er wurde immer noch gesucht, und es bestand die Möglichkeit, dass die Kunde von seinem Verbrechen bis nach Tarth gedrungen war, wo ihn unter Umständen einer der Stadtbewohner erkannte. Er musste vorsichtig sein, zumindest bis er mit früheren Bekannten gesprochen hatte, Leuten, die damals mit seiner Mutter befreundet gewesen waren.

Er hatte ohnehin schon genug Zeit in Bryannas Bett verbracht. Er hatte ein bisschen geschlafen, nachdem er sie das erste Mal geliebt hatte, und dann hatte er, als er erwachte, ihren schlafenden Körper an sich gezogen und sie noch einmal geliebt, wobei er aufs Neue das Wunder und die Magie ihres Körpers entdeckt hatte.

Eine Zauberin? Nein. Er glaubte nicht, dass sie über irgendwelche Zauberkräfte verfügte, außer dass sie dazu in der Lage war, ihn zu verzaubern und zu betören.

Eine Frau? Ja. Wie keine andere.

Eine Verführerin? Überhaupt kein Zweifel.

Während sie schlief, löste er sich aus ihren Armen, schlüpfte aus dem Bett und zog sich im Dunkeln an.

Zu gehen war das Letzte, was er wollte.

Aber zu bleiben wäre reine Narrheit.

Als sie einen leisen Seufzer ausstieß und ihren Kopf auf dem Kissen drehte, wäre das beinahe sein Untergang gewesen. Warum nicht noch einmal für eine Weile zu ihr unter die Decke schlüpfen? Könnte er sich nicht hier in diesem Zimmer verstecken? Er stellte sich vor, wie es wohl wäre, sie beim Aufwachen zu beobachten, wenn sie ihn neben sich entdeckte. Er überlegte, wie sie wohl reagieren würde, die Überraschung, dann die Freude in ihren türkisfarbenen Augen. Welch ein Vergnügen es ihm bereiten würde, sie zu küssen und im hellen Tageslicht zu lieben. Es würde herrlich sein, in ihre Augen zu schauen, zu beobachten, wie ihr Körper sich bewegte, ihre Verwunderung, die Freude und das reine Vergnügen zu sehen, wenn er sie liebte. Er dachte daran, wie es war, sie zu küssen, ihre Lippen zu sehen und dann später während des Aktes zu beobachten, wie sie ihn küsste, mit ihren Lippen über seinen Bauch und tiefer glitt. Bei dem Gedanken, was sie machen würde, wie sie ihn frech ansehen, wie ihre Zunge über ihn gleiten, wie ihr Mund, oh Gott, die-ser wundervolle, sinnliche Mund sich auf betörende Weise um ihn schließen würde, wurde er steif.

Beinahe wäre er zu ihr zurück ins Bett gekrochen, doch er hörte ein Geräusch - das Scharren von Leder auf Stein -, ein Stiefel oder Schuh draußen im Gang vor der Tür.



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